Ihr neuer KI-Arbeitsplatz: 10 hilfreiche Funktionen

Willkommen in der Zukunft der visuellen Kollaboration.

Sie kennen DEON bereits als leistungsstarke Plattform für Ihren „Heavy Load“ an Daten und visueller Zusammenarbeit. Mit der neuen KI-Integration (DHI) und dem Assistenten DAIA (DEON AI Assistance) verwandelt sich Ihr Workspace von einer passiven Arbeitsfläche in einen intelligenten Partner.

Diese Übersicht stellt Ihnen 10 hilfreiche Funktionen für Ihren Arbeitsalltag vor.

Übrigens: Eine Übersicht der DAIA Bedienelemente finden Sie hier:

1. Semantische Projektabfrage (Knowledge Retrieval)

Was ist das?
Sie können dem DAIA-Assistenten Fragen zu den Inhalten Ihres gesamten DEON-Projekts stellen. Die KI analysiert nicht nur Texte, sondern versteht den Kontext unstrukturierter Datenansammlungen, die Sie auf dem Board abgelegt haben.

Wofür ist es gut?
Es spart massive Recherchezeit. Anstatt sich durch hunderte Dokumente, E-Mail-Screenshots oder Notizen zu wühlen, fragen Sie die KI einfach nach der gesuchten Information.

Praxisbeispiel (HR):
Ein Mitarbeiter wechselt die Abteilung und hat sein Wissen (Übergabeprotokolle, E-Mail-Verläufe, Prozessdiagramme) unstrukturiert auf ein DEON-Board „entleert“. Ein neuer Key Account Manager fragt einfach: „Was sind meine Aufgaben und Pflichten als Key Account?“ und erhält eine präzise Zusammenfassung aus den verstreuten Informationen.

Bedienung:

  • Öffnen Sie das DAIA Panel (rechts im Menü).
  • Stellen Sie sicher, dass das Projekt analysiert wurde (klicken Sie auf das „Gehirn“-Symbol, falls es rot ist oder wenn Sie DAIA dazu auffordert).
  • Tippen Sie Ihre Frage in das Chat-Feld und senden Sie sie ab.

2. Visuelles Grounding (Quellenreferenzierung)

Was ist das?
Die KI gibt Ihnen nicht nur eine Antwort, sondern liefert interaktive Referenz-Buttons (Links) zu den exakten Fundstellen im Projekt.

Wofür ist es gut?
Es verhindert „Halluzinationen“ und schafft Vertrauen. Sie müssen sich nicht auf die Blackbox verlassen, sondern können jede Information sofort im Originalkontext verifizieren.

Praxisbeispiel (Technische Entwicklung):
Sie fragen nach dem Preis eines spezifischen Bauteils (z.B. „Was kostet der AS5600?“). Die KI nennt den Preis. Durch Klick auf die Referenz zoomt DEON sofort an die Stelle im Board – beispielsweise in eine eingebettete Excel-Tabelle oder eine PDF-Spezifikation –, wo dieser Preis steht.

Bedienung:

  • Stellen Sie eine Frage im DAIA Panel.
  • Klicken Sie in der Antwort der KI unten auf die Referenz-Buttons.
  • Der Workspace zoomt automatisch an die entsprechende Stelle.

3. Deep Web Content Analysis

Was ist das?
DEONs KI-Kernel kann Inhalte von eingebetteten Webbrowsern (z.B. MS Web-Apps, Google Sheets, Jira, Intranet-Seiten) lesen, verstehen und in Antworten einbeziehen.

Wofür ist es gut?
Sie können Fragen zu Daten stellen, die gar nicht physisch im DEON-Projekt liegen, sondern nur über einen Browser verlinkt sind. Das verbindet Silos.

Praxisbeispiel (Produktentwicklung):
Sie haben eine Web-Tabelle mit Stücklisten als Webbrowser in DEON eingebettet. Sie fragen die KI: „Welche Komponente ist die teuerste auf der Liste?“. Die KI extrahiert die Daten live aus der Browser-Ansicht und beantwortet die Frage, ohne dass Sie die Datei importieren mussten.

Bedienung:

  • Ziehen Sie eine URL (z.B. Jira-Board oder MS Web-App) per Drag & Drop in den Workspace oder fügen sie aus der Zwischenablage ein (Strg+V).
  • Stellen Sie im DAIA Panel eine Frage, die sich auf den Inhalt dieser Webseite bezieht.

4. Visuelle Viewport-Analyse („Das Auge")

Was ist das?
Sie erlauben der KI, genau das zu „sehen“, was Sie gerade auf Ihrem Bildschirm (Viewport) haben. Die KI analysiert das visuelle Bild inklusive Diagrammen, Skizzen oder technischen Zeichnungen.

Wofür ist es gut?
Perfekt für das Verständnis komplexer technischer Darstellungen, Diagramme oder unbeschrifteter Grafiken.

Praxisbeispiel (Ingenieurwesen):
Sie zoomen auf ein Foto eines komplexen Versuchsaufbaus (z.B. ein Prüfstand für Aktuatoren). Sie aktivieren das „Auge“ und fragen: „Erkläre mir diesen Aufbau“. Die KI beschreibt die Komponenten (Load Cell, Aktuator etc.) und deren Funktion basierend auf dem Bild und unter Berücksichtigung des weiteren Wissens innerhalb des Projekts.

Bedienung:

  • Zoomen Sie im Workspace auf den Bereich, den Sie analysieren möchten.
  • Klicken Sie im DAIA Panel auf das Augen-Symbol.
  • Geben Sie Ihren Prompt ein (z.B. „Erkläre das“).

Kollaborative KI-Diskussion

5. Graph Chat (Diskussion im Workspace)

Was ist das?
Der Chatverlauf mit der KI wird aus dem engen Seitenleisten-Fenster befreit und als visuelles Netzwerk aus Textknoten und Verbindungslinien direkt auf dem unendlichen, kollaborativen DEON-Workspace abgebildet.

Die entscheidenden Vorteile:

  • Überblick statt „Scroll-Wüste“:
    Während man in konventionellen Chat-Tools bei langen Diskussionen den Überblick verliert, nutzen Sie hier den zoombaren DEON-Workspace. Sie können herauszoomen, um die gesamte Argumentationskette zu sehen, oder hineinzoomen, um Details zu lesen.
  • Vom Chat zum Content (Nahtlose Weiterverarbeitung):
    Die Chat-Blasen sind keine statischen Texte, sondern voll editierbare, native DEON-Elemente. Sie können die Antworten der KI direkt formatieren, kürzen, mit anderen Inhalten kombinieren oder gruppieren.
  • Kollaboration:
    Das Gespräch findet nicht in einem privaten Fenster statt, sondern auf dem Board. Falls Sie das Board mit anderen Personen teilen, kann das gesamte Team die Diskussion live mitverfolgen.
  • Ergebnisse direkt präsentieren:
    Da die Chat-Knoten DEON-Objekte sind, können Sie das Ergebnis einer Recherche einfach markieren und sofort als editierbare PowerPoint-Folie oder PDF exportieren.
  • Persistenz:
    Ihre Graph-Chats bleiben im Projekt erhalten. Sie können die Konversation an beliebigen Stellen der Baumstruktur gezielt fortführen.

Praxisbeispiel (Marktforschung & Reporting):
Ein Team erarbeitet Markttrends für 2025. Statt die KI-Antworten mühsam aus einem Chatfenster in eine Präsentation zu kopieren, lassen sie die Diskussion als Graph auf dem Board entstehen. Das Team löscht irrelevante Knoten, hebt die wichtigsten Erkenntnisse farblich hervor, fügt Bilder hinzu und exportiert den finalen Strang direkt als fertiges Slide.

Bedienung:
  • Graph Chat aktivieren: Klicken Sie oben im DAIA Panel auf das Graph-Chat-Symbol. Ihre laufende oder neue Unterhaltung erscheint nun automatisch als Kette von Textboxen direkt auf dem Board.
  • Ergebnisse weiterverarbeiten: Da die Chat-Blasen native DEON-Elemente sind, können Sie diese per Drag & Drop frei verschieben, umformatieren oder um weitere Inhalte ergänzen.
  • Exportieren: Markieren Sie die gewünschten Chat-Knoten auf dem Board und wählen Sie im Kontextmenü (Rechtsklick) „Teilen/Exportieren“, um den Diskussionsstrang direkt in eine editierbare PowerPoint-Datei oder ein PDF umzuwandeln.

6. Konversations-Branching (Verzweigungen)

Was ist das?
Sie können an jedem beliebigen Punkt eines bestehenden Graph-Chat „abbiegen“ (einen Branch erstellen). Klicken Sie einfach auf eine ältere Antwort im Graph und stellen Sie eine neue Frage – es wächst visuell ein neuer Ast aus dem Diskussionsbaum.

Die entscheidenden Vorteile:

  • Perfekte „Prompt Hygiene“ (Kontext-Reinheit):
    Wenn Sie in einem linearen Chat das Thema wechseln, „verwässern“ Sie den Kontext der KI (das Context Window). Durch Branching bleibt der Hauptstrang sauber und fokussiert, während Sie Nebenschauplätze in isolierten Ästen klären.
  • Wissensbäume statt linearer Fäden:
    Sie können komplexe Probleme systematisch aufdröseln. Ein Ast vertieft technische Details, ein anderer klärt rechtliche Fragen, ein dritter behandelt Kosten – alles ausgehend vom selben Startpunkt.
  • Schnelle Kontext-Sprünge:
    Durch einfaches Anklicken eines Knotens im Graph springt das Chat-Panel sofort in den Kontext dieses spezifischen Gesprächszweigs zurück.

Praxisbeispiel (Technische Entwicklung):
Ein Ingenieur diskutiert im Hauptstrang die Funktionsweise einer „Load Cell“. Die Detailfrage „Aus welchem Material besteht der Dehnungsstreifen?“ wird in einem Seitenzweig geklärt. Nachdem dies erledigt ist, klickt er zurück auf den Hauptpfad und diskutiert dort ungestört weiter über die Signalelektronik.

Bedienung:
  • Startpunkt wählen: Klicken Sie auf einen beliebigen Knoten (eine vorherige Frage oder Antwort) innerhalb Ihres bestehenden Graph-Chats direkt auf dem Board. Das DAIA Panel springt nun exakt an diese Stelle im Gesprächsverlauf zurück.
  • Branch erstellen: Tippen Sie im DAIA Panel Ihre neue Detailfrage ein und senden Sie diese ab. Aus dem ausgewählten Knoten wächst nun visuell ein neuer Ast für diesen Gesprächszweig. Alternativ können Sie auch eine vorherige Frage selektieren und modifizieren, um einen neuen Ast zu erzeugen.
  • Zwischen Strängen springen: Um zu Ihrem ursprünglichen Hauptstrang oder einem anderen Nebenthema zurückzukehren, klicken Sie einfach auf den entsprechenden Knoten in dem jeweiligen Ast auf dem Board. Das Chat-Panel wechselt sofort den Kontext und Sie können dort ungestört weiterdiskutieren

KI-gestützte Produktivität

7. Anbindung von Agentensystemen

Was ist das?
DEON fungiert als bidirektionales, visuelles Interface für externe Agentensysteme und Automatisierungs-Plattformen wie n8n, Zapier, Make oder autonome KIs. Über eine optimierte REST-API sowie das tokensparende DEON CLI-Tool in Kombination mit textbasierten Skills (SkillsMD) lassen sich diese Systeme nahtlos in DEON integrieren. Externe Agenten können dadurch unstrukturiertes Wissen aus DEON-Projekten abfragen (via Retrieval API für KI-Grounding) und autonom Ergebnisse in Form von Texten, Bildern oder Farbmarkierungen direkt im Workspace platzieren und verändern.

Wofür ist es gut?
Es schließt die Lücke zwischen automatisierten KI-Hintergrundprozessen und der menschlichen Entscheidungsfindung. Anstatt Daten mühsam manuell aus Datenbanken oder Logs zu aggregieren, verwandelt sich DEON durch die angebundenen Agenten in ein sich selbst aktualisierendes Lagebild („Self-Building Dashboard“). Die autonomen Systeme leisten die Vorarbeit und kuratieren komplexe Daten visuell vor, während Sie als Anwender den vollen Überblick und die Entscheidungskontrolle behalten („Human in the Driver Seat“).

Praxisbeispiel:
Ein externes Monitoring-System meldet den Ausfall einer Server-Komponente. Ein verbundener n8n-Agenten-Workflow wird getriggert und nutzt die DEON-API, um genau das betroffene Server-Symbol im Architektur-Diagramm auf Ihrem DEON-Board rot zu markieren. Gleichzeitig platziert der Agent die relevanten Fehler-Logs als Textkarten direkt daneben. Wenn Ihr Team den virtuellen „War Room“ (das DEON-Board) betritt, ist die Fehlerdiagnose bereits visuell aufbereitet und alle können sofort kollaborativ an der Lösung arbeiten.

Bedienung:
  • Authentifizierung: Generieren Sie in Ihrer DEON-Account-Verwaltung einen dauerhaften API-Token und hinterlegen Sie diesen sicher als Umgebungsvariable (Bearer-Token) im System Ihres Agenten.
  • Ziel-Elemente definieren: Über das Kontext-Menü eines Objekts im DEON-Workspace können Sie sich unter „API URLs“ die exakte Projekt-ID und Element-ID mit nur einem Klick kopieren.
  • Aktionen ausführen: Übergeben Sie diese IDs an die HTTP-Nodes Ihres Agenten (z.B. in n8n) oder nutzen Sie das lokale DEON CLI-Tool, damit der Agent die Inhalte in Ihrem Projekt zielgenau abfragen, überschreiben oder neue Elemente erstellen kann

8. Generative Content Creation (Bild & Text)

Was ist das?
Erstellung von neuen Inhalten (Bilder oder Texte) direkt auf dem Board, basierend auf Prompts oder existierenden Elementen.

Wofür ist es gut?
Schnelles Prototyping, Visualisierung von Ideen oder Erstellung von Variationen.

Praxisbeispiel (Design/Marketing):
Sie haben ein Bild eines Roboters auf dem Board. Sie selektieren das Bild und sagen der KI: „Erstelle ein ähnliches Bild, aber mit mehr blauen Akzenten“. Die KI generiert das neue Bild und legt es direkt neben das Original.

Bedienung:

  • Selektieren Sie ein Element (Bild oder Text) im Workspace.
  • Geben Sie im DAIA Panel Ihren Wunsch ein (z.B. „Erstelle eine Variation hiervon“ oder „Übersetze das“).
  • Das Ergebnis wird im Workspace platziert.

9. Semantische Kontext-Erkennung

Was ist das?
Der DEON KI-Kernel versteht, dass Dinge, die optisch nah beieinander liegen, zusammengehören, auch wenn sie nicht formell gruppiert sind. Er liest das „Layout“ wie ein Mensch.

Wofür ist es gut?
Sie müssen Ihre Boards nicht perfekt strukturieren, damit die KI sie versteht. Freies Arbeiten wird unterstützt.

Praxisbeispiel (Management):
Sie haben eine Überschrift „Ziele bis 2030″ einfach lose über eine Textbox gelegt. Die KI versteht automatisch, dass der Inhalt der Textbox die Ziele bis 2030 sind, auch wenn das Wort „Ziele“ in der getrennten Textbox darunter selbst nicht vorkommt.

Bedienung:
Dies funktioniert automatisch im Hintergrund. Sie müssen lediglich Ihre Inhalte logisch auf dem Board anordnen, wie Sie es für einen menschlichen Betrachter tun würden.

10. Export von KI-Ergebnissen

Was ist das?
Da alle KI-Interaktionen (Graph Chat, generierte Texte) native DEON-Elemente sind, können diese formatiert und direkt in editierbare Formate (z.B. PowerPoint, PDF oder ODP) exportiert werden.

Wofür ist es gut?
Nahtloser Übergang von der Analyse zur Präsentation. Kein Copy-Paste-Chaos mehr.

Praxisbeispiel (Reporting):
Sie haben mit der KI eine komplexe Analyse erarbeitet, die als Graph Chat auf dem Board liegt. Sie ziehen einen Rahmen darum, formatieren die Boxen kurz um und exportieren die Selektion als PowerPoint. Sie erhalten eine bearbeitbare Folie mit den Ergebnissen für das Management-Meeting.

Bedienung:

  • Selektieren Sie die KI-Ergebnisse (z.B. den Chat-Baum) auf dem Board.
  • Klicken Sie im Kontextmenü auf Teilen/Exportieren.
  • Wählen Sie das gewünschte Format aus. Die Elemente bleiben in PowerPoint bearbeitbar (kein Screenshot!).

DEON Holistic Intelligence: Ihr Arbeitsplatz, der mitdenkt.

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