Forschung und Entwicklung

Die visuelle Kommandozentrale für Agentic AI und souveräne Innovation.

Innovation am Wendepunkt zur operationalen Exzellenz

Im Jahr 2026 hat der F&E-Sektor die Phase des bloßen Experimentierens hinter sich gelassen. Der Fokus hat sich von der einfachen Digitalisierung hin zu einer tiefgreifenden digitalen Identität verschoben, in der Intelligenz und Automatisierung integrale Bestandteile der organisatorischen DNA sind.

DEON bietet hierfür die entscheidende Plattform, die wissenschaftliche Kreativität mit beispielloser technologischer Schlagkraft verbindet.

Vom Workspace zum universellen KI-Hub

Bereits ohne KI-Integration löst DEON die massiven Probleme der Informationsfragmentierung. Durch den unendlichen Workspace und die Metabrowser-Engine werden Daten-Silos aufgebrochen und komplexe Forschungs-Workflows visualisiert.

Mit den neuen KI-Erweiterungen wird DEON zum universellen KI-Hub: Agentic AI übernimmt nun autonom mehrstufige Aufgaben, während der Graph Chat sicherstellt, dass die KI-gesteuerte Hypothesenbildung für den menschlichen Experten transparent und steuerbar bleibt.

DEON ermöglicht es F&E-Leitern, souveräne KI-Strategien umzusetzen, die wertvolles geistiges Eigentum schützen und gleichzeitig die Time-to-Market drastisch verkürzen.

Einsatzfelder von DEON in der Forschung und Entwicklung

Vom Labor bis zur Marktreife: DEON über die gesamte Wertschöpfungskette

Die Einsatzmöglichkeiten von DEON im F&E-Sektor sind so vielfältig wie die Disziplinen selbst.

In der Biopharma-Branche fungiert DEON als digitaler Zwilling der Forschungs-Pipeline, wo molekulare Simulationen, klinische Studiendaten und regulatorische Anforderungen auf einer Leinwand zusammenlaufen. Hier ermöglicht die KI-gestützte Analyse eine Verkürzung der frühen R&D-Phasen von Jahren auf wenige Wochen.

Im Bereich der Hochtechnologie und Halbleiterindustrie unterstützt DEON die Entwicklung komplexester Chip-Architekturen durch visuelle KI-Inspektionen und schützt durch souveräne Cloud-Anbindungen die nationale und unternehmerische Datensouveränität.

Materialforschung, Anlagenbau und darüber hinaus

Ein weiteres zentrales Feld ist die Materialforschung und Batterietechnologie. Hier orchestriert DEON das Zusammenspiel von elektrochemischer Modellierung und physischen Labordaten in Echtzeit. Die Metabrowser-Engine erlaubt es Forschern, spezialisierte Simulations-Tools direkt neben Live-Dashboards aus der Produktion zu platzieren, wodurch das kognitiv belastende Context-Switching entfällt.

Im Maschinen- und Anlagenbau wird DEON zur Brücke zwischen Shopfloor und Entwicklungsabteilung. KI-Agenten bereiten automatisierte Briefings vor, die operative Performance-Daten direkt in strategische Roadmaps übersetzen.

Ob bei der Automatisierung von Zulassungsprozessen oder der kollaborativen Arbeit an digitalen Zwillingen – DEON verwandelt starre Datenfriedhöfe in lebendige Wissensgraphen. Dabei bleibt die kognitive Ergonomie stets im Fokus: Eine KI ohne visuelle Struktur ist wie ein brillanter Professor ohne Tafel – die Brillanz ist vorhanden, aber niemand kann ihr folgen.

Use Cases

Beschleunigte Wirkstoffentdeckung in der Biopharma

Herausforderung

Die kognitive Mauer der Daten-Silos

In der modernen Wirkstoffforschung stehen Teams vor einer gewaltigen Herausforderung: der Synthese von Informationen aus tausenden heterogenen Quellen. Klinische Studienberichte, molekulare Datenbanken und regulatorische Richtlinien liegen oft in isolierten Systemen.

Forscher verbringen bis zu 40 Prozent ihrer Zeit mit der manuellen Suche und dem Kopieren von Daten, statt sich auf die wissenschaftliche Analyse zu konzentrieren. Dieser sogenannte Context Wall verhindert, dass wichtige Signale in der Datenflut erkannt werden.

Hinzu kommt der enorme Zeitdruck durch auslaufende Patente, der eine drastische Beschleunigung der Discovery-Phase ohne Qualitätsverlust erzwingt.

Wer hier versucht, mit linearen Chat-Systemen oder Excel-Listen zu arbeiten, verliert den Überblick schneller, als eine KI halluzinieren kann.

Lösung

Der Unified Research Workspace mit Agentic AI

DEON löst dieses Problem durch einen ganzheitlichen, visuellen Ansatz. Die Metabrowser-Engine aggregiert alle relevanten Web-Applikationen und Datenbanken auf einer unendlichen Leinwand. Die KI-Assistentin DAIA nutzt dieses visuelle Grounding, um komplexe Forschungsfragen präzise zu beantworten.

Ein Klick auf einen Referenz-Button zoomt den Forscher sofort an die exakte Fundstelle im Projekt – sei es ein spezifischer Absatz in einer PDF-Spezifikation oder eine Zelle in einer eingebetteten Tabelle.

  • Automatisches Drafting: KI-Agenten übernehmen die Erstellung von Clinical Study Reports (CSR), indem sie Texte generieren, die direkt mit den Quelldaten auf dem Board verlinkt sind.
  • Graph Chat für Hypothesen: Forschungsideen werden nicht in einer Seitenleiste, sondern als interaktive Wissensgraphen visualisiert. Teams können alternative Forschungszweige eröffnen, ohne den Hauptkontext zu verlieren.
  • Multimodale Synthese: Verschiedene LLMs arbeiten simultan an denselben Daten, um unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven zu liefern.

Dieser integrierte Prozess reduziert die Dokumentationszyklen um bis zu 90 Prozent und verkürzt die Zeit bis zum Proof-of-Concept massiv, während die Transparenz einer Glass Box erhalten bleibt.

Souveräne KI und IP-Schutz im High-Tech-Sektor

Herausforderung

Geopolitische Risiken und die Gefahr des Wissensabflusses

Für Unternehmen in der Halbleiter- oder Verteidigungsindustrie ist der Schutz des geistigen Eigentums (IP) existenziell. Die Nutzung öffentlicher Cloud-KI-Modelle birgt das Risiko, dass sensible Entwicklungsdaten in das Training globaler Modelle einfließen oder durch ausländische Gesetze wie den US Cloud Act kompromittiert werden.

Gleichzeitig führt die Angst vor diesem Wissensabfluss oft zu einer technologischen Lähmung – der sogenannten Pilot-itis. Innovationen verharren in isolierten Testumgebungen, während der globale Wettbewerb mit KI-Unterstützung davonzieht.

Die Herausforderung besteht darin, modernste Agentic AI zu nutzen, ohne die Kontrolle über die Datenhoheit zu verlieren. Sicherheit darf hier nicht als Bremse, sondern muss als Fundament für Skalierung fungieren.

Lösung

Sovereign AI Hub für geschützte Innovation

DEON ermöglicht den Aufbau einer vollständig souveränen KI-Infrastruktur. Durch die Partnerschaft mit europäischen Cloud-Anbietern wie IONOS oder den Betrieb On-Premise verbleiben alle Forschungsdaten im eigenen Rechtsraum.

Die Ingenieure nutzen modernste LLMs über einen gesicherten AI Model Hub, wobei garantiert ist, dass kein Byte zum Training externer Modelle verwendet wird.

  • Institutionelles Gedächtnis: Die semantische Projektabfrage erlaubt es, Wissen aus jahrelangen Projekten als suchbare Präzedenzfälle zu nutzen, ohne dass Daten jemals das Unternehmen verlassen.
  • Viewport-Analyse: Ingenieure zoomen auf komplexe technische Zeichnungen, während die KI in Echtzeit Anomalien identifiziert oder Optimierungen basierend auf internen Standards vorschlägt.
  • Sichere Kollaboration: Auch bei Remote-Arbeit bleiben alle Datenströme verschlüsselt und innerhalb der souveränen Infrastruktur.

Durch diesen Ansatz wird KI von einem riskanten Experiment zu einer skalierbaren Unternehmensfähigkeit. Man kann die Zukunft zwar nicht vorhersagen, aber mit DEON kann man sie zumindest in 8K visualisieren und dabei die Schlüssel zum Safe behalten.

Vernetzte Materialforschung und das Composable Enterprise

Herausforderung

Fragmentierung in der interdisziplinären Entwicklung

Die Entwicklung nachhaltiger Batterietechnologien erfordert eine nahtlose Zusammenarbeit zwischen Elektrochemie, Software-Simulation und Fertigungstechnik. Oft scheitert dies an monolithischen IT-Strukturen: Simulationsergebnisse liegen in einem Tool, während reale Testdaten in einem anderen System visualisiert werden.

Den Ingenieuren fehlt eine Single Source of Truth, um physikalische Modelle mit realen Sensordaten abzugleichen. Der ständige Wechsel zwischen Programmen führt zu massivem kognitivem Ballast und erhöht die Fehlerquote bei der Interpretation komplexer Zusammenhänge.

Ohne eine visuelle Klammer, die diese LEGO-Blöcke der Forschung zusammenhält, bleibt die Innovation fragmentiert und langsam.

Wer glaubt, dass Daten allein Innovationen schaffen, glaubt auch, dass ein Sack Mehl ein fertiges Soufflé ist.

Lösung

Visuelle Orchestrierung hochkomplexer Simulationen

DEON fungiert als Betriebssystem für das Composable Enterprise in der Materialforschung. Es ermöglicht die visuelle Zusammenführung unterschiedlicher Forschungsmodule auf einer einzigen, interaktiven Oberfläche.

Über die Metabrowser-Engine werden Live-Dashboards von PowerBI direkt neben CAD-Modellen und Simulationsfenstern eingebettet.

  • Echtzeit-Monitoring: Ein KI-Agent überwacht kontinuierlich die eingebetteten Datenströme und platziert bei Abweichungen in den Ladezyklen sofort visuelle Warnmeldungen auf dem Board.
  • Aktive Inhaltssteuerung (MCP): Über das Model Context Protocol organisieren KI-Agenten den Workspace autonom: Sie gruppieren Testergebnisse, färben Prioritäten ein und strukturieren Datenmengen basierend auf den Forschungszielen.
  • Synchrone Simulation: Teams arbeiten weltweit gleichzeitig an digitalen Zwillingen, wobei jeder Nutzer unabhängig navigieren kann, ohne den Fokus der anderen zu stören.

Dieser Ansatz reduziert die Prototypenzyklen um fast 50 Prozent. Warum drei Stunden in einem Meeting verbringen, wenn man die Antwort in 30 Sekunden auf einem DEON-Board sehen kann?

Wissenstransfer vom Shopfloor zur F&E im Anlagenbau

Herausforderung

Der Informationsverlust im Produktlebenszyklus

Im modernen Anlagenbau klafft oft eine gefährliche Lücke zwischen der theoretischen Entwicklung und der praktischen Erfahrung in der Produktion.

Wertvolle Erkenntnisse über Materialermüdung oder Montageprobleme gehen verloren, weil sie in analogen Schichtprotokollen oder isolierten Ticketsystemen hängen bleiben. Wenn die F&E-Abteilung an der nächsten Generation einer Maschine arbeitet, fehlen ihr oft die direkten, ungefilterten Daten aus dem Realbetrieb.

Dieser langsame Informationsfluss führt zu unnötigen Redesigns und verpassten Optimierungspotenzialen. Die Herausforderung besteht darin, den Shopfloor als Live-Labor in den Entwicklungsprozess zu integrieren, ohne die Mitarbeiter vor Ort mit komplexer Software zu überlasten.

Ein ungelöstes Problem ist hierbei die Erhaltung des Kontextes über Schichtwechsel hinweg.

Lösung

Der hybride Wissensgraph für geschlossene Innovationszyklen

DEON überbrückt die Kluft zwischen Fertigung und Entwicklung durch eine nahtlose visuelle Integration. Produktionsdaten werden direkt in den F&E-Workspace gespiegelt, wodurch ein kontinuierlicher Feedback-Loop entsteht.

KI-Agenten fungieren hierbei als intelligente Vermittler.

  • Automatisierte Briefings: KI-Agenten analysieren KPIs aus der Produktion und bereiten visuelle Zusammenfassungen der wichtigsten Abweichungen direkt auf dem Projekt-Board der Ingenieure vor.
  • Condition-Based Alarming: Tritt in der Fertigung ein Fehler auf, wird ein Foto oder Video direkt in DEON geladen. Die KI erkennt den Kontext, verknüpft das Bild mit der entsprechenden CAD-Zeichnung und benachrichtigt den zuständigen Entwickler.
  • Persistente Strategie: Die strategische Jahresplanung und tägliche operative Aufgaben existieren nebeneinander. Projekte gehen nach der Planungsphase nicht mehr in Ordnerstrukturen verloren, sondern bleiben als aktive Arbeitsräume erhalten.

Diese Hyper-Automatisierung minimiert den Informationsverlust und steigert die Innovationsgeschwindigkeit messbar.